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Kissen und Zubehör

Natürlich ist auch wichtig, worauf man meditiert, und besonders, worauf man sitzt. Zum Sitzen sollte man ein eigenes Kissen haben, dazu für den Fußboden eine Decke oder eine Matte, die nicht so stark fremde Schwingungen annehmen. Das kann auch synthetisches Material sein, vielleicht mit einem Baumwollstoffbezug. Zum Umhängen, wenn einem kalt ist, genügt eine dünne Decke oder Tuch, z.B. ein indisches Lungi, aus Baumwolle oder Mischgewebe. Hat man die Tendenz, sich in einer dicken Decke zu verkriechen, versucht man wahrscheinlich nur aufkommende Ängste zu vermeiden. Viel von dieser Angst geht dann in diese Decke und wird oft nicht einmal wahrgenommen. Medibänkchen aus Holz sind ideal, weil sie von den Restschwingungen des Meditierens sehr wenig annehmen. Holz hat die gute Qualität, alles an sich vorbei laufen zu lassen und nur ein wenig mitzuschwingen. Es ist heilerisch. Holz ist ein sehr positives Material, das man nicht so leicht energetisch verderben kann wie manche andere Materialien. Deshalb findet man außer Marmor oft viel Holz in spitrituellen Orten.

So gesehen macht es einen großen Unterschied, auf welchen Materialien man meditiert. Genau wie bei der Kleidung sollte auch bei Kissen, Bänkchen, Decken und anderem Zubehör auf Sauberkeit und Reinigung geachtet werden, auch wenn es bei Kissen und Decken nicht so einfach ist. Das, was man gerade losgelassen hat, bleibt besonders in den Stoffteilen hängen. Es ist hilfreich und auch schön, für seine Meditation sein eigenes Kissen und Decke zu haben. Holzbänkchen sind eher austauschbar. Auf jeden Fall gilt, nach schweren inneren Reinigungsprozessen sind auch die Umgebung und die Meditationssachen zu versorgen.