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Der Ablauf

Entschließt man sich zu einer Meditation, muss sie also ganz und total gemacht werden. Wenn die Laufzeit von einer Stunde angegeben ist, dann muss sie eine Stunde dauern, man darf sie nicht vorher verlassen. Geht man vorzeitig hinaus, ist der begonnene Zyklus willkürlich unterbrochen, was einer Selbstverletzung gleichkommt. Besser hätte man die Meditation überhaupt nicht gemacht! Dies gilt besonders für sehr intensive Techniken wie die OSHO Dynamische. Aus der OSHO Dynamischen darf man nie hinausgehen. Wenn man innerlich abbricht, dann sollte man zumindest den gesamten Zyklus so gut wie möglich zu Ende bringen. Auch ist es wichtig, die Anweisungen über Zeiten und Aktivitäten der einzelnen Phasen genau einzuhalten, aus dem Gleichgewicht ergibt sich Schärfe im Mind. Kucke dir die Techniken der einzelnen Phasen auf Sinn und Wirkung hin an und führe sie mit Verständnis aus. Das bewirkt mehr Bewusstsein bei der Meditation. Man wird schärfer.

Man braucht sich nicht nur wie ein Roboter vorzusagen: jetzt machen wir dies, jetzt machen wir das, jetzt machen wir jenes. Man kann wirklich hinkucken: was ist das überhaupt, was ich da mache? Was bedeutet das, 10 Minuten chaotisch atmen? Was macht das mit mir? Ein offener fragender Mind kann sich damit auseinander setzen. Diese offene, fragende und kritische Haltung braucht man für die Meditation. Da sein, wach sein - in jedem Moment. Nicht denken: "Kenne ich schon, habe ich schon gemacht, abgearbeitet". Es stimmt nie. In der Meditation ist es höchstens: "Kenne ich schon, aber habe ich es begriffen?" Jeder Moment ist neu und anders.