Meditation - Kunst des Lebens
Allgemeines über Techniken
Mit Meditationstechniken versuchen wir, uns für die eigene innere Wahrheit zu öffnen, die Fähigkeit zu erwerben, in die eigene Mitte einzutreten, mit sich selbst zu sein: Meditation. Wenn man das erlebt und begriffen hat, was es bedeutet, dann kann man die Techniken langsam fallen lassen. Man braucht sie nicht mehr. Jederzeit ist die Tür offen zu innerer Wachheit, Stille und Klarheit. Vielleicht erlebt man es zuerst in der Ruhe, wenn man nichts tut, später auch in der Aktivität.
Zu Beginn jedoch lernt man erst einmal, sich alles objektiv anzukucken - ohne zu beurteilen, einzugreifen oder zu reagieren - das Beobachten. Verliert man diese Objektivität, weil einen z.B. Panik überfällt oder man gegen etwas kämpft, ist man schon weit, weit weg von Meditation. Techniken helfen, die Objektivität, denBeobachter, zu halten und zu stärken. Sie sind nach langen Erfahrungen und tiefen Einsichten entwickelt worden und müssen genau eingehalten werden. Veränderungen durch den Mind werden zugunsten des Minds sein, und wir verfälschen so, dass wir genau das Gegenteil erreichen: wir werden nicht bewusster, sondern unbewusster.
Solange man unbewusst ist, muss man sich genau an die Techniken halten und darf nichts verändern. Der Mind, derjenige, der permanent denkt und einem Ungewolltes zuflüstert, bewegt sich immer in Richtung Unbewusstsein. Erst, wenn man sich sicher ist über sein Bewusstsein und die Quelle seiner Gedanken, kann man freier entscheiden. Ansonsten muss man sich total an das halten, was andere mit mehr Einsicht und Klarheit entwickelt haben.
Die Technik ist der Weg zur Meditation. Das Ziel ist, seine Meditation mitzunehmen in das tägliche Leben, zu lernen, auch dort innerlich still zu sein, unbewegt, wahr und offen.