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ueberschriftCommune

Manjula

manjula7Manjula (Prem Manjula - bedeutet schöne Liebe), geb. 1973

Ich bin in der Kleinstadt Freiberg ganz in der Nähe von hier groß geworden, hatte wenig Vorstellung, was mein Berufswunsch sei, schlug dann die Lehre als Krankenschwester ein und konnte sie auch unter einigen Schwierigkeiten beenden.

Nach der Lehre nahm ich eine Stelle in Berlin, auf einer offenen psychiatrischen Station an. Hab mich schon sehr früh in der Pubertät als auf der Suche empfunden, da mich das Leben so nicht befriedigte.

Das erste Mal sah ich einen Flyer über Meditation an einem Straßenlaternenmast, welcher mich in innere freudige Erregung stimmte, obwohl ich keine Ahnung hatte was es ist...

1995 ein halbes Jahr in Indien war eine wichtige Erfahrung für mich. Mein Herz war stark berührt und eine ungewohnte Selbständigkeit zeigte mir mehr vom Leben. Dort machte ich dann auch das erste mal längeren Kontakt mit stiller Meditation, was mich tief bewegte und glauben ließ "jeah das ist was ich gesucht habe: mehr Kontakt zu mir selbst, mehr Offenheit, das Leben konnte so schön sein.

Zurück in Berlin versuchte ich auf eigenen Füßen weiter regelmäßig zu praktizieren, begann dann mit einem Versuch das Abitur nachzuholen und kam mit heftigen Emotionen in Kontakt. Im richtigen Moment lernte ich Oshos Dynamische Meditation kennen.

In Holland verbrachte ich einen Monat in Vereeshs Multiversity, wo viel Raum war, Emotionen auszudrücken u. mit verschiedenen Seiten in mir spielerisch Kontakt aufzunehmen. Damit begann mein Weg mit Osho, 1997 nahm ich Sannyas (was heißt, ein Ja für meinem Weg zu haben, bzw Oshos Schülerin zu sein , was aber mit keinerlei Verpflichtungen oder Regeln einhergeht) und kurz darauf lernte ich in Höckendorf das Osho Manjusha kennen.


manjula3Mein erster Besuch als Worker wühlte mich sehr auf, die Präsenz und das Kennenlernen von Mahamudra ging sehr tief und auch die Gemeinschaft interessierte mich sehr, obwohl auch viel Angst da war. Ich weiß noch das unter der Dusche in mir das Lied "Home is where the heart is" hochkam und ich mir dachte. Hmm ja genau so ist es, das ist kein Zufall, dass das Lied auf einmal da ist.
über ein Jahr kam ich dann monatlich zum Meditieren, bis ich den Einzug wagte. Es war und ist ein sehr großer Segen mit Mahamudra und der Gemeinschaft den Weg weiter zu gehen, tiefer zu gehen, mich durch Widerstände zu arbeiten, u.v.m. - eine Schule im Innen und Außen.
In den letzten 4 Jahren, bevor Mahamudra ihren Körper verließ, hatte ich das Glück, oft in ihrer Nähe sein zu dürfen, indem ich mich um einige persönliche Sachen von ihr kümmerte. Das war ein großes Geschenk, für mich, wofür ich sehr dankbar bin und welches noch in mir arbeitet.
Es gibt natürlich immer Hürden auf dem Weg und nun steht es auch an, das Gelernte im Zusammenleben mit Mahamudra, neu umzusetzen, zu verstehen, weiterzumachen, Schritt für Schritt, gemeinsam...

9 Monate Schwangerschaft sind nun schon vorbei und das große Abenteuer, Mutter zu sein, hat begonnen. Ich bin schon sehr gespannt auf die kleinen Entwicklungsschritte unseres Sohnes Valentin-Amal und so hautnah dabei sein zu dürfen. Und auch auf das Zusammenleben von Kleinfamilie und Commune.


manjula5Aufgaben in der Commune:manjula1
- Wäscheteam
- in der Gästebetreuung aktiv
- das Fotoarchiv verwalten, aktualisieren,
- Gärtnern
- Müllentsorgung

Vorlieben
- Reiten (ein Hobby meiner Kindheit u Jugend wieder
  nachgehen))
- Musik (Tanzen, Singen)
- Lesen
- meditieren

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